Kategorien
Aktuell

Was ist „Upcycling“? Aus alt mach besser! 

Zunächst wurden die Schülerinnen und Schüler spielerisch in die Thematik eingeführt.

  • Was sind die Transportwege und die Verarbeitungsschritte vom Rohstoff Baumwolle zum fertigen Kleidungsstück?
  • Wie viel Wasser wird verbraucht?
  • Und wie viel CO2 wird dabei freigesetzt?

Die Schülerinnen und Schüler verfolgten die Ausführungen mit großem Interesse und wussten bereits viel zu dem Thema. Anschließend ging es an die praktische Arbeit: Einige Schülerinnen und Schüler schnitten alte T-Shirts in Streifen und häkelten neue Objekte. Andere nähten Jonglierbälle mit der Nähmaschine. Es geht immer darum, aus etwas Altem etwas Neues zu machen. Die Idee, auf diese Weise mit gebrauchten Textilien umzugehen, wurde von den Kindern mit Begeisterung aufgenommen.

Was ist unser ökologischer Fußabdruck?

Was können solche Projekte bei Kindern auslösen?

  • Lern- bzw. Bildungseffekt: Kinder lernen durch Upcycling-Projekte praktisch über Materialien, Recycling, Kreativität und Umweltschutz.
  • Handlungseffekt: Kinder setzen eigene Ideen um, entwickeln Problemlösungsfähigkeiten und trainieren Feinmotorik durch Basteln mit recycelten Materialien.
  • Gemeinschafts- oder Team-Effekt: Gemeinsames Upcycling stärkt Zusammenarbeit, Kommunikation und Verantwortungsbewusstsein.
SchülerInnen arbeiten mit der Nähmaschine

Eine Wiederholung ist für diesen Frühling mit der Schule angedacht. 

Doch dies ist mit Sicherheit nicht nur ein Thema für Kinder. Wir alle sind aufgefordert, über unser Konsumverhaltennachzudenken und vor dem Wegwerfen neben dem Reparieren über neue Verwendungsmöglichkeiten nachzudenken. Wer beim Lesen Lust bekommen hat, selbst kreativ zu werden und aus einem T-Shirt etwas Neues entstehen zu lassen: In der StöberStube sind Bastel-Sets mit Anleitung und Material kostenlos erhältlich. Welche weiteren Ideen gibt es in Laboe, um aus Altem etwas Neues, Höherwertiges oder Kreatives zu machen oder die Gebrauchsdauer zu verlängern? Wir werden gern darüber berichten.

Die Arbeitsergebnisse – Aus alt mach besser!