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Laboe sollte die SprottenFlotte nicht aufgeben!

Die geplante Einstellung der SprottenFlotte in Laboe ist ein Rückschritt für die klimafreundliche Mobilität und die touristische Attraktivität unseres Ostseebades. Einwohner und Gäste verlieren eine unkomplizierte Möglichkeit, spontan das Fahrrad zu nutzen. Zugleich wird die regionale Vernetzung des Radverkehrs geschwächt und eine Chance für die Mobilitätswende vertan. Dabei sprechen steigende Nutzungszahlen und mögliche Fördermittel für eine Fortführung. Die Initiative Klimaschutz Laboe appelliert deshalb an die Gemeindevertretung, ihre Entscheidung zu überdenken und der SprottenFlotte eine zweite Chance zu geben.

Ein Rückschritt für die Mobilitätswende – und eine vertane Chance für Einheimische und Gäste

Die Nachricht, dass Laboe den Vertrag mit der SprottenFlotte nicht verlängern will, ist enttäuschend. Ab 2027 sollen im Ostseebad keine Fahrräder des regionalen Bikesharing-Systems mehr zur Verfügung stehen. Damit verliert Laboe nicht einfach ein paar Leihfahrräder. Es verliert ein Stück moderner, flexibler und klimafreundlicher Mobilität.

Die Kieler Nachrichten haben am 30. Oktober 2026 unter der Überschrift „Laboe schafft Leihfahrräder ab – obwohl viele Menschen sie nutzen“ über den Ausstieg berichtet. Dabei ist die Entwicklung eigentlich positiv: Die Nutzung der SprottenFlotte in Laboe ist 2025 gegenüber dem Vorjahr nochmals um rund acht Prozent gestiegen. Das zeigt, dass das Angebot angenommen wird und einen Bedarf trifft.

Ein Angebot, das nun im Alltag fehlt

Die Stärke der SprottenFlotte liegt in ihrer Einfachheit: Wer spontan eine Strecke mit dem Fahrrad zurücklegen möchte, braucht kein eigenes Rad mitzubringen und muss sich auch nicht langfristig um einen Fahrradverleih kümmern. Ein kurzer Weg zum Einkaufen, zum Strand, zum Hafen oder zu einem Termin – das Leihrad macht es unkompliziert möglich.

Gerade für Urlaubsgäste ist das attraktiv. Nicht jeder reist mit dem eigenen Fahrrad an. Viele möchten aber spontan die Umgebung erkunden, eine kleine Radtour unternehmen oder einfach das Auto stehen lassen. Diese Möglichkeit wird künftig fehlen.

Foto © KielRegion – SprottenFlotte

Laboe kappt seine regionale Verbindung

Besonders bedauerlich ist der Zeitpunkt. In der Probstei ist das Netz der SprottenFlotte in den vergangenen Jahren gewachsen und wurde 2026 in vielen Gemeinden verstetigt. Während andernorts die regionale Vernetzung ausgebaut wird, würde Laboe eine Lücke in dieses Netz reißen.

Gerade die Verbindung von Laboe mit den Nachbargemeinden und attraktiven Ausflugszielen bietet großes Potenzial. Der Fördewanderweg und die Wege entlang der Küste könnten noch stärker als zusammenhängende Fahrradrouten erlebt werden. Dafür braucht es jedoch passende Angebote an den Ausgangs- und Zielpunkten. Bikesharing ist ein wichtiger Baustein dafür.

Ein falsches Signal für die Zukunft

Die Entscheidung ist deshalb mehr als eine Frage kommunaler Ausgaben. Sie sendet ein fatales Signal: Statt klimafreundliche Mobilität zu fördern und weiterzuentwickeln, wird ein bestehendes Angebot zurückgenommen. Das passt weder zu den Herausforderungen des Klimaschutzes noch zum Anspruch eines modernen Ostseebades.

Auch das Image Laboes kann darunter leiden. Ein touristischer Ort, der Nachhaltigkeit, Erholung und Naturerlebnis vermitteln möchte, sollte seinen Gästen attraktive Alternativen zum Auto bieten. Die SprottenFlotte gehört dazu.

Eine Entscheidung, die noch einmal überdacht werden sollte

Natürlich muss die Gemeindevertretung verantwortungsvoll mit den finanziellen Mitteln der Gemeinde umgehen. Auch die Kosten der SprottenFlotte dürfen kritisch hinterfragt werden. Doch die Frage sollte nicht allein lauten, was das Angebot kostet, sondern auch, welchen Nutzen es für Laboe stiftet und welche Entwicklungsmöglichkeiten damit verbunden sind.

Dabei gibt es durchaus Spielraum: Die Verwaltungsvorlage zur Vertragsverlängerung vom September 2026 nennt für 2027 einen zunächst um 15 Prozent reduzierten Zuschuss von 17.850 Euro. Zusätzlich besteht weiterhin die Möglichkeit einer Förderung durch den Kreis Plön von bis zu 50 Prozent der förderfähigen Kosten. Auch eine Anpassung der Standorte und des Angebots kann dazu beitragen, die Wirtschaftlichkeit zu verbessern. 

Es wäre deshalb ein wichtiges und positives Signal, wenn die Gemeindevertretung ihre Entscheidung noch einmal überdenken würde. Ein Verbleib in der SprottenFlotte wäre nicht nur eine Investition in klimafreundliche Mobilität, sondern auch in die Attraktivität und Zukunftsfähigkeit unseres Ostseebades.

Laboe sollte die Chance nutzen, statt sie aufzugeben. Wir wünschen uns eine Gemeinde, die neue Mobilitätsangebote ermöglicht, regionale Zusammenarbeit stärkt und das Fahrrad als selbstverständlichen Bestandteil des öffentlichen Lebens fördert.

Die SprottenFlotte verdient eine zweite Chance!

Ihre IKL-Gruppe „Mobilität“

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Laboe mit Rad – aber sicher

Was für ein schöner Fahrradkorso! ☀️🚴‍♀️🚴‍♂️

Bei bestem Wetter haben sich rund 60 Fahrradfahrer am Wendehammer des Schmetterlingsweges im Krützkrög getroffen, um gemeinsam für mehr Sicherheit im Straßenverkehr zu demonstrieren.

Unter dem Motto „Laboe mit Rad – aber sicher“ ging es auf einer rund 2,5 Kilometer langen Strecke gemeinsam durch Laboe. Unser Ziel: der Kurpark 🌳

Ausklang mit Gesprächen bei Kaffee und Kuchen

Dort endete der Fahrradkorso gegen 13.00 Uhr – und bei Kaffee, Kuchen und vielen guten Gesprächen ließen wir die Aktion gemütlich ausklingen. ☕🍰

Besonders gefreut haben wir uns über die vielen Familien, die dabei waren. Denn sichere Wege und ein gutes Miteinander im Straßenverkehr sind für alle wichtig – gerade für Kinder! ❤️

Wir hatten viel Spaß – und setzen uns weiter dafür ein, dass Radfahren in Laboe sicherer und angenehmer wird. 🚲💚

Danke an alle, die mitgeradelt sind! 🙌

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Vortrag: „Wie wird man Fairtrade Gemeinde?“

Am 24. November 2026 um 19 Uhr hält Dr. Thorsten Bell, Studiendirektor und Mitglied der erweiterten Schulleitung an der Heinrich-Heine-Schule Heikendorf, einen Vortrag zu Fair Trade Kommunen im Freya-Frahm-Haus, Strandstraße 15, Laboe.

Der Eintritt ist frei. Wegen der begrenzten Platzzahl ist eine Anmeldung sinnvoll: Mobil 0172 9597055 oder Email info@klimaschutz-laboe.de.

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Veranstaltung „Energie erzeugen, Energie teilen“

Energie erzeugen, Energie teilen – Zukunft gemeinsam vor Ort gestalten.

Durch die Energiewende kann Energie stärker dezentral erzeugt werden. Dadurch haben Kommunen und Bürgerinnen und Bürger neue Möglichkeiten mitzuwirken und wirtschaftlich zu profitieren. 

Wer eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach besitzt, kann den Strom selbst nutzen oder mit Mieter*innen und neuerdings auch den Nachbarn teilen. Aber auch größere PV- oder Windkraftanlagen können mit Beteiligung von Bürger*innen finanziert, projektiert und vermarktet werden. So können auch Haushalte ohne eigenes Dach teilhaben.

Die großen Umwälzungen im Energiemarkt stoßen aktuell aber auf Hemmnisse, weil der Ausbau der Infrastruktur (z.B. Netzausbau, Digitalisierung) nicht schritthalten kann. Wir wollen darüber sprechen, was heute schon möglich ist, wo es noch hakt und was es für die nächsten Schritte braucht. Und welche Rolle spielen dabei Politik, Bürgerenergie und die Gemeindewerke?

Programm

Einführung, Jutta Briel  (AffN) 

Wie geht es weiter mit der Energiewende in Schleswig-Holstein? Und die Rolle der Bürgerenergie, Energieminister Tobias Goldschmidt 

Aus der Praxis: Erfolgreiche Modelle der Bürgerbeteiligung, Anna Leidreiter (Bürgerenergie Nord eG) 

Die Gemeindewerke Heikendorf als wichtiger Player der Energiewende vor Ort, Tim Lüdemann (GWH) 

Moderierte Gesprächsrunde,  Dr. Katja Barzantny (AffN)

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Erfolgreiche Veranstaltung “ Wie heizen wir morgen?“ in Laboe

Wie mache ich mein Haus fit für die Zukunft?

Mit diesen Fragen beschäftigte sich der Vortrag des Energieberaters Andreas Möller. Im Mittelpunkt stand die Erkenntnis: Heizung und Gebäude müssen gemeinsam betrachtet werden.

Andreas Möller

Eine Wärmepumpe ist dabei keineswegs nur für Neubauten geeignet. Auch im Alt- und Bestandsbau kann sie eine gute Lösung sein. Entscheidend ist weniger das Baujahr als die benötigte Vorlauftemperatur. Große Heizkörper können häufig weiter genutzt werden; manchmal reicht es, einzelne Heizflächen anzupassen. 

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„Netzpaket“ – Was ist geplant? Was sind die Konsequenzen für Bürgerenergie-Projekte?

Das Gesetz reagiert auf ein reales Problem: Der Ausbau von Wind- und Solaranlagen verläuft derzeit vielerorts schneller als der Ausbau der Stromnetze. Die Frage ist nicht, ob dieses Problem existiert – darüber besteht in der Energiewirtschaft weitgehend Einigkeit –, sondern wie es gelöst werden sollte. 

Was ist das Netzpaket?

Das Netzpaket (teilweise auch „Netzanschlusspaket“ genannt) soll den Ausbau erneuerbarer Energien stärker mit den verfügbaren Netzkapazitäten synchronisieren. Zu den diskutierten bzw. vorgesehenen Instrumenten gehören unter anderem:

  • schnellere Netzanschlussverfahren,
  • bessere Steuerung knapper Netzanschlusskapazitäten,
  • stärkere Berücksichtigung regionaler Netzengpässe,
  • neue Regeln für Einspeisemanagement und Anschlusszusagen,
  • Anreize für Speicher und netzdienliches Verhalten. 
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Wald in Schleswig-Holstein – Bedeutung, Herausforderungen und Chancen

Der Wald prägt Schleswig-Holstein weit weniger als andere Bundesländer – und gerade deshalb kommt ihm eine besondere ökologische und gesellschaftliche Bedeutung zu. Der Vortrag „Wald in Schleswig-Holstein: Verbreitung, Leistungen und Herausforderungen“ von Christiane Herty (Landesamt für Umwelt) liefert einen kompakten Überblick über den Zustand der Wälder, die Auswirkungen des Klimawandels und die Handlungsmöglichkeiten für Kommunen und Bürgerinnen und Bürger.

Waldanteil und Baumarten in Schleswig-Holstein

Schleswig-Holstein ist mit einem Waldanteil von nur 11,5 % eines der waldärmsten Bundesländer Deutschlands. Die regionale Verteilung ist sehr unterschiedlich:

  • Nordfriesland: 4 %
  • Plön: 10 %
  • Herzogtum Lauenburg: 26 %

Auch die Baumarten unterscheiden sich stark nach Landschaftsraum. In der Geest dominieren Nadelhölzer, während in Angeln und Ostholstein ältere Laubbaumbestände besonders häufig vorkommen. „Der Waldanteil in Schleswig-Holstein liegt bei 11,5 % der Waldfläche.“

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Meerwasserwärmepumpen zeigen den Weg – Chancen für Laboe

2026 war ein wichtiges Jahr für die Wärmewende an Nord- und Ostsee: Sowohl im dänischen Esbjerg als auch im schleswig-holsteinischen Neustadt/Holstein gingen große Meerwasser‑Wärmepumpen in Betrieb. Beide Anlagen beweisen, dass sich die Wärme aus dem Meer zuverlässig und klimafreundlich nutzen lässt. Für eine Küstengemeinde wie Laboe ist das ein starkes Signal.

Esbjerg: Wärme direkt aus der Nordsee

In Esbjerg wurde eine der größten Meerwasserwärmepumpen der Welt gestartet. Sie ersetzt ein altes Kohlekraftwerk und versorgt rund 25.000 Haushalte mit klimaneutraler Fernwärme, da der Strom zum Betrieb der Wärmepumpe aus Windenergie-Anlagen stammt.

Die wichtigsten Fakten:

Meerwasser-Großwärmepumpe heizt mit Windstrom die Stadt Esbjerg
  • Leistung: 70 Megawatt
  • Wärmequelle: Nordseewasser mit 1–15 °C
  • Vorlauftemperatur: bis zu 90 °C
  • CO₂‑Einsparung: rund 120.000 Tonnen pro Jahr
  • Strom: aus nahegelegenen Windparks
  • Weitere Wärmequellen: Holzschnitzel-Kraftwerk (Leistung 48 MW) und Wärmespeicher
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Unsere Veranstaltungen im Mai – Pflanzenflohmarkt und geführte Fahrradtour

Am Sonnabend, dem 9. Mai 2026, veranstalteten der Verein Freunde des Kurparks Laboe und die Initiative Klimaschutz Laboe e. V. (IKL) zum zweiten Mal einen Pflanzenflohmarkt in unserem Kurpark. Die Organisatorinnen waren Anke Dorl von der IKL sowie Angelika Klinke und Sigrun Ostermann vom Verein Freunde des Kurparks. Am Vortag konnten Pflanzenspenden, insbesondere Kräuter, regionale Blütenpflanzen und Beerensträucher in beschrifteten Pflanztöpfchen im Kurpark abgegeben werden. Dieser Aufruf, Pflanzen aus dem eigenen Garten zu spenden, war ein voller Erfolg: Es kamen zahlreiche Pflanzen zusammen, die zu groß geworden waren, sich selbst ausgesät hatten oder einfach übriggeblieben waren – sie alle suchten ein neues Zuhause. Am Samstag strömten zahlreiche BesucherInnen in den Kurpark, die sich für die Pflanzen interessierten und diese gegen eine Spende erwerben konnten

Die Biologin Andrea Harrje im Gespräch mit Besucherinnen
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Indigene Völker – Die besten Naturschützer

Niklas Ennen, Pressesprecher der Nichtregierungsorganisation (NGO) Survival International (Büro Berlin) hielt am 28. April 2026 im sehr gut besuchten Freya-Frahm-Haus einen Vortrag zu indigenen Völkern und ihre Beziehung zum Naturschutz. Er stellte die These auf, dass indigene Völker weltweit die besten Hüter der Natur sind. Denn sie leben seit Jahrhunderten im Einklang mit ihrer Umwelt und verfügen über ein tiefes Wissen über nachhaltige Landnutzung. Dennoch werden sie im Namen des Naturschutzes oft verdrängt und ihre Rechte verletzt. 

Wer sind indigene Völker?

Indigene Völker sind Gruppen, die bereits vor der Kolonialisierung oder der Gründung moderner Nationalstaaten in einem Gebiet lebten. Sie haben eine enge Beziehung zu ihrem Land, eine eigene Kultur und Sprache und sehen sich oft als von der Mehrheitsgesellschaft getrennt. Weltweit gibt es etwa 400 Millionen indigene Menschen. Ihre kollektiven Rechte auf Land, Selbstverwaltung und freie, vorherige und informierte Zustimmung (FPIC) sind in internationalen Abkommen wie der UN-Erklärung über die Rechte indigener Völker (UNDRIP) und der ILO-Konvention Nr. 169 verankert.

Probleme des klassischen Naturschutzes

Viele Naturschutzgebiete im Globalen Süden wurden nach westlichen, oft kolonialen Vorstellungen eingerichtet. Dabei wurden indigene Gemeinschaften systematisch vertrieben, was zu Menschenrechtsverletzungen und sogar Völkermord führte. Diese Schutzgebiete schützen die Natur häufig weniger effektiv als angenommen und begünstigen stattdessen Tourismus und Rohstoffabbau.

Mythen des Naturschutzes

  • Mythos 1: Westliche Organisationen wissen am besten, wie man Natur schützt. Tatsächlich erinnern die Argumente für westliche Kontrolle oft an koloniale Landnahme.
  • Mythos 2: Wildnis ist nur dann geschützt, wenn sie menschenleer ist. Indigene Völker werden fälschlicherweise als Störfaktor betrachtet.
  • Mythos 3: Alle Menschen wollen gleich leben. Indigene Lebensweisen werden als rückständig angesehen, obwohl sie nachhaltig und erfüllend sind.
  • Mythos 4: Nationalparks stehen automatisch für Naturschutz. Die Gründung vieler Nationalparks ging mit der Vertreibung indigener Bevölkerung einher.

Indigene Völker als beste Naturschützer

Studien zeigen, dass Gebiete unter Kontrolle indigener Gemeinschaften die größte Artenvielfalt aufweisen und am besten vor Entwaldung schützen. Ihre nachhaltigen Praktiken wie Wanderfeldbau und nomadische Weidewirtschaft schaffen Kohlenstoffsenken und verhindern Waldbrände. Ein Beispiel ist das indigene Volk der Soliga in Indien: Nach der Rückgabe ihrer Landrechte stieg die Tigerpopulation in ihrem Gebiet deutlich an.