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Interesse an neuer Heizung? Experten geben Orientierung

Welche Heizung ist für das eigene Haus künftig die richtige? Diese Frage beschäftigt derzeit viele Eigentümerinnen und Eigentümer. Steigende Energiekosten, neue gesetzliche Vorgaben und eine Vielzahl technischer Möglichkeiten machen die Entscheidung nicht einfacher.

Orientierung bietet die Informationsveranstaltung „Wie heizen wir morgen? Sie fragen – Experten antworten“, zu der die Initiative Klimaschutz Laboe e. V. gemeinsam mit der Volkshochschule Laboe am Donnerstag, 3. September 2026, um 18.30 Uhr in das Beeke-Sellmer-Haus der VHS Laboe, Dorfstraße 6a, einlädt.

Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Eigentümerinnen und Eigentümer älterer Wohngebäude, deren Heizungsanlage in den kommenden Jahren erneuert werden muss oder die sich frühzeitig über sinnvolle Modernisierungsmöglichkeiten informieren möchten.

Drei Experten beleuchten das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven: Nach einer kurzen Einführung des Energieberaters Andreas Möller zum Gebäudemodernisierungsgesetz und möglichen Fördermöglichkeiten steht Ihnen der erfahrene Heizungsbauer Matthies Röpke aus Laboe Rede und Antwort. Der Klimaschutzmanager Stefan Reißigdes Kreises Plön wird Informationen zu der Preisentwicklung fossiler Energien und Versorgungssicherheit geben.

Im Mittelpunkt stehen Fragen, die viele Hauseigentümer beschäftigen:

  • Wann eignet sich eine Wärmepumpe?
  • Welche Rolle spielen Dämmung und weitere energetische Maßnahmen?
  • Welche Fördermöglichkeiten stehen zur Verfügung?
  • Wie lassen sich Investitionen langfristig wirtschaftlich gestalten?

Nach kurzen Fachvorträgen bleibt ausreichend Zeit für Fragen aus dem Publikum. Die Besucherinnen und Besucher können dabei auch ihre persönliche Situation schildern und erhalten erste fachkundige Einschätzungen der Referenten.

Die Veranstalter werden von der Gemeinde Laboe und der Klimaschutzagentur im Kreis Plön unterstützt. Ziel des Informationsabends ist es nicht, eine bestimmte technische Lösung zu empfehlen. Vielmehr sollen Hauseigentümer dabei unterstützt werden, auf einer verlässlichen Informationsgrundlage die für ihr Gebäude passende Entscheidung zu treffen.

Die Teilnahme ist kostenlos. Eingeladen sind alle Interessierten aus Laboe und der Region.

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„Netzpaket“ – Was ist geplant? Was sind die Konsequenzen für Bürgerenergie-Projekte?

Das Gesetz reagiert auf ein reales Problem: Der Ausbau von Wind- und Solaranlagen verläuft derzeit vielerorts schneller als der Ausbau der Stromnetze. Die Frage ist nicht, ob dieses Problem existiert – darüber besteht in der Energiewirtschaft weitgehend Einigkeit –, sondern wie es gelöst werden sollte. 

Was ist das Netzpaket?

Das Netzpaket (teilweise auch „Netzanschlusspaket“ genannt) soll den Ausbau erneuerbarer Energien stärker mit den verfügbaren Netzkapazitäten synchronisieren. Zu den diskutierten bzw. vorgesehenen Instrumenten gehören unter anderem:

  • schnellere Netzanschlussverfahren,
  • bessere Steuerung knapper Netzanschlusskapazitäten,
  • stärkere Berücksichtigung regionaler Netzengpässe,
  • neue Regeln für Einspeisemanagement und Anschlusszusagen,
  • Anreize für Speicher und netzdienliches Verhalten. 
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Wald in Schleswig-Holstein – Bedeutung, Herausforderungen und Chancen

Der Wald prägt Schleswig-Holstein weit weniger als andere Bundesländer – und gerade deshalb kommt ihm eine besondere ökologische und gesellschaftliche Bedeutung zu. Der Vortrag „Wald in Schleswig-Holstein: Verbreitung, Leistungen und Herausforderungen“ von Christiane Herty (Landesamt für Umwelt) liefert einen kompakten Überblick über den Zustand der Wälder, die Auswirkungen des Klimawandels und die Handlungsmöglichkeiten für Kommunen und Bürgerinnen und Bürger.

Waldanteil und Baumarten in Schleswig-Holstein

Schleswig-Holstein ist mit einem Waldanteil von nur 11,5 % eines der waldärmsten Bundesländer Deutschlands. Die regionale Verteilung ist sehr unterschiedlich:

  • Nordfriesland: 4 %
  • Plön: 10 %
  • Herzogtum Lauenburg: 26 %

Auch die Baumarten unterscheiden sich stark nach Landschaftsraum. In der Geest dominieren Nadelhölzer, während in Angeln und Ostholstein ältere Laubbaumbestände besonders häufig vorkommen. „Der Waldanteil in Schleswig-Holstein liegt bei 11,5 % der Waldfläche.“

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Meerwasserwärmepumpen zeigen den Weg – Chancen für Laboe

2026 war ein wichtiges Jahr für die Wärmewende an Nord- und Ostsee: Sowohl im dänischen Esbjerg als auch im schleswig-holsteinischen Neustadt/Holstein gingen große Meerwasser‑Wärmepumpen in Betrieb. Beide Anlagen beweisen, dass sich die Wärme aus dem Meer zuverlässig und klimafreundlich nutzen lässt. Für eine Küstengemeinde wie Laboe ist das ein starkes Signal.

Esbjerg: Wärme direkt aus der Nordsee

In Esbjerg wurde eine der größten Meerwasserwärmepumpen der Welt gestartet. Sie ersetzt ein altes Kohlekraftwerk und versorgt rund 25.000 Haushalte mit klimaneutraler Fernwärme, da der Strom zum Betrieb der Wärmepumpe aus Windenergie-Anlagen stammt.

Die wichtigsten Fakten:

Meerwasser-Großwärmepumpe heizt mit Windstrom die Stadt Esbjerg
  • Leistung: 70 Megawatt
  • Wärmequelle: Nordseewasser mit 1–15 °C
  • Vorlauftemperatur: bis zu 90 °C
  • CO₂‑Einsparung: rund 120.000 Tonnen pro Jahr
  • Strom: aus nahegelegenen Windparks
  • Weitere Wärmequellen: Holzschnitzel-Kraftwerk (Leistung 48 MW) und Wärmespeicher
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Nachhaltigkeit fängt beim Einkauf an – kleine Entscheidungen, große Wirkung

Am 24. Februar 2026 hielt Frau Marret Bähr vom Kompetenzzentrum für Nachhaltige Beschaffung und Vergabe (KNBV) einen überaus informativen Vortrag zu dem Thema „Nachhaltiger Konsum“ im Freya-Frahm-Haus. Nachhaltiger Konsum und nachhaltige Beschaffung im Privathaushalt bedeutet im Kern, bewusste Entscheidungen zu treffen, die Umwelt, soziale Gerechtigkeit und langfristige Wirtschaftlichkeit berücksichtigen. Es geht also nicht nur darum, „weniger zu kaufen“, sondern anders zu kaufen – mit Blick auf Wirkung und Verantwortung.

Nachhaltiger Konsum umfasst alle Entscheidungen, die wir als Verbraucher*innen treffen – vom Einkauf über die Nutzung bis ggf. zur Entsorgung eines Produkts. – Die Kernelemente eines nachhaltigen Konsums sind:

  • Vor dem Kauf hinterfragen – brauche ich das wirklich, und wenn ja: sind Reparieren, Leihen, Tauschen oder Gebrauchtkauf Alternativen.
  • Weniger, aber besser kaufen, also Produkte bevorzugen, die reparierbar und recycelbar sind und lange halten, also nicht nach kurzer Zeit ersetzt werden müssen.
  • Ressourcen schonen durch energie- und wassersparende Geräte, wenig Verpackungsmüll und vermeiden von Lebensmittelverschwendung.
  • Gemeinwohl schützen durch umweltverträglich und sozial gerecht (fair) erstellte und gehandelte Produkte.
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Die IKL gründet einen Verein

Am Freitag, den 11. April 2025 trafen sich 15 MitstreiterInnen der Initiative Klimachutz Laboe (IKL) zu einer Gründungsversammlung um einen Verein zu gründen. Nach drei Jahren als freie Gruppierung führten folgende Überlegungen in der IKL zu der Entscheidung einen Verein zu gründen:

Verantwortung und Aufgabenverteilung: In einer Vereinsstruktur sind die Aufgaben und Verantwortungen wie Vorsitz, stellvertretender Vorsitz, Schriftführung und Kassenwart auf verschiedene Personen verteilt. Die VertreterInnen werden gewählt und legen Rechenschaft gegenüber der Mitgliderversammlung ab.

Einfluss und Mitbestimmung:  In einem Verein haben die Mitglieder die Möglichkeit, Entscheidungen mitzugestalten und ihre Stimme einzubringen. Die weitere Entwicklung der IKL kann auf der Grundlage demokratischer Strukturen mitgestaltet werden.